Cherno im Hard Rock café

Morgens Newsmann, abends Rocker – Cherno Jobatey & Groove Gangster GmbH

Die Freunde dicker Hamburger und Rippchen staunten, als TV-Moderator Cherno Jobatey plötzlich auf der Bühne erscheint und „selbst die Gitarre im Berliner Hard Rock Café aufheulen ließ“ (Süddeutsche 15.04.16). Ein Konzert mit Freunden. Das Programm: alle seine Lieblingssongs in einer sehr eigenen Mischung aus Hip Hop, Rock und Reggae.

„Das lief den anwesenden Gästen anscheinend so gut rein, dass die Bühne kurzerhand zur Tanzfläche umfunktioniert wurde“, so das Magazin guitar.

Starke musikalische Prägung

Für TV Moderator Cherno Jobatey ist Musik kein Neuland: Die ersten Bühnen-Gehversuche des Sohns einer Pianistin, waren musikalisch: Als Gitarrist der Band  „Groove Gangster GmbH“ näherte er sich dem Publikum lautstark. Er spielte in Berliner Clubs, auf Hof- und Stadtfesten sowie auf Festivals. Die Band spielt sich hoch, wird sogar sogar Warm-up-Act von Rockstars wie den Leningrad Cowboys. Einmal rockt der jugendliche Cherno Jobatey sogar vor dem großen Herbert Grönemeyer.

„ZDF-Frühstücksdirektor wie wir ihn selten sehen“,

bemerkt die Berliner BZ gewohnt humorig über einen Auftritt beim berühmten Berliner Bergmannstraßenfest. Und das Blatt zitiert amüsiert Chernos Lieblingshit: AC/DC’s  „’Back in Black in einer Hiphop-Version!“

Cherno Jobatey kennt man eigentlich von der Mattscheibe, morgens im Anzug und meist über Politik redend. Oder auf vielen Bühnen etwa gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frank-Walter Steinmeier oder sogar mit ausländischen Politikern wie Barack Obama.

Aber all die Politik kam erst, als Ausbildung, Uni und Auslandaufenthalte die alten Freunde auseinandertrieb.

„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“

Immer wieder frönt Cherno Jobatey seiner musikalischen Leidenschaft. So attestierte die Zeitschrift „Gala“ auch gleich Parallelen: „An der Gitarre ebenso flink, wie im TV-Studio mit Fragenstellen.“

Zur Zugabe, wenn die Stimmung richtig ist, zelebriert er eine kleine „schwarze Messe“ für den Meister: Für Jimi Hendrix!  So etwa in Berlins legendärer Waldbühne bei einem langen Gitarrensolo.

Oft wird Cherno Jobatey  gefragt, warum er sich das eigentlich noch antue, Gitarre spielen und singen. Die Antwort ist immer ein Nietsche-Zitat: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“