Condoleezza Rice, 66te US-Außenministerin, debattiert mit Cherno Jobatey

Eine Welt im Wandel: Warum sich die globale Ordnung instabil anfühlt

Die Welt von heute fühlt sich … wackelig an. Bündnisse verschieben sich, alte Gewissheiten bröckeln, neue Mächte steigen auf. Wäre die aktuelle Weltordnung eine Fernsehserie, dann definitiv das Staffelfinale, mit Cliffhangern, überraschenden Wendungen und allen in nervöser Erwartung dessen, was als Nächstes kommt.

Ein geopolitisches Gespräch mit Condoleezza Rice

Genau diese große Frage hatte ich das Privileg, gemeinsam mit Condoleezza Rice zu erkunden. Ja, diese Condoleezza Rice: die 66. Außenministerin der Vereinigten Staaten, Stanford-Professorin und eine der scharfsinnigsten geopolitischen Denkerinnen unserer Zeit.

Von der Segregation auf die Weltbühne: Eine Führungsgeschichte

Condoleezza Rice Lebensgeschichte ist für sich genommen außergewöhnlich. Aufgewachsen im rassistisch segregierten Süden der USA, durchbrach Condoleezza Rice zahlreiche Barrieren und wurde sowohl die erste afroamerikanische Außenministerin als auch die erste Frau im Amt der Nationalen Sicherheitsberaterin. „Wegbereiterin“ ist eigentlich ein zu kleines Wort.

Condoleezza Rice: Im Raum, in dem Geschichte geschrieben wurde

Und dann ist da noch ihr Erfahrungsschatz: Condoleezza Rice beriet Präsident George H. W. Bush während des Zerfalls der Sowjetunion und der deutschen Wiedervereinigung. Stellen Sie sich vor, die Weltkarte wird neu gezeichnet – und Sie gehören zu den Menschen, die dem Präsidenten dabei leise Ratschläge ins Ohr flüstern.

Lehren aus früheren Neuordnungen der Welt

Mit Condoleezza Rice über die heutigen Umbrüche zu sprechen, fühlte sich an wie ein Abgleich mit jemandem, der bereits mehrere Neuordnungen der Welt erlebt, und mitgestaltet, hat. Die Quintessenz? Geschichte wiederholt sich vielleicht nicht, aber sie liebt es, sich neu zu remixen.

Die Zukunft globaler Führung: Wer schreibt das nächste Kapitel?

Wenn also der Abspann der „alten Ordnung“ läuft, lautet die entscheidende Frage nicht nur: Was kommt als Nächstes? Sondern: Wer wird die Weisheit, den Mut und die Kreativität haben, das nächste Drehbuch zu schreiben?